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Elternverein trauert um „Opa Fritz“ Encke

„Er konnte zuhören wie kaum ein anderer“


Unser Elternverein trauert um Fritz Encke. Der Greifensteiner, vielen ehemaligen Peiper-Patientinnen und -Patienten bekannt als „Opa Fritz“, hatte sich fast drei Jahrzehnte ehrenamtlich um die krebskranken Kinder auf der Station Peiper des Uniklinikums Gießen gekümmert. Nun ist er im Alter von 93 Jahren gestorben. „Fritz Encke war ein außergewöhnlicher Mensch. Mit seiner Herzenswärme hat er den Kindern und ihren Eltern den Klinikalltag bereichert. Wir sind dankbar für seine fast 30 Jahre währende ehrenamtliche Unterstützung“, so Andreas Hölzle, Vorsitzender des Elternvereins. „Fritz Encke besaß Tugenden, die heute selten geworden sind, er konnte zuhören wie kaum ein anderer, Trost spenden und Mut machen.


Fritz Encke fehlt.“ Der ehemalige Lehrer wurde auf die Arbeit des Elternvereins aufmerksam, als er für eine Nachbarin einsprang und ihre kleine Tochter zur Behandlung ins Krankenhaus nach Gießen fuhr. Seitdem kam Fritz Encke zweimal wöchentlich, um mit den krebskranken Kindern in den Krankenzimmern zu basteln, zu spielen und ihnen vorzulesen. Anfang der 2010er Jahre zwangen ihn dann gesundheitliche Gründen zum Aufhören.


Andreas Hölzle: „Fritz wird immer in unseren und den Herzen einer ganzen Patientengeneration bleiben. Seiner Familie wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit.“


Foto: Als „Opa Fritz“ im Einsatz auf Station Peiper: Fritz Encke hat sich fast 30 Jahre ehrenamtlich für krebskranke Kinder engagiert.

Foto: Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen e.V.

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