UNSER VEREINSVORSTAND
Jeder Verein lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder – von Menschen, die ihre Freizeit aufwenden, um den Verein bei der Erfüllung seiner Zwecke unentgeltlich zu unterstützen.
Auf der folgenden Seite finden Sie einen Überblick über die Personen, die als Verantwortungsträger unserem Verein vorstehen.

Drei Jahre war die Station Peiper unser zweites Zuhause. Unsere Tochter Aurelia war an Krebs erkrankt. Leider verstarb sie 2011. Sie war unsere Superheldin, unsere „Peipi“. Aurelia ist meine Motivation, mich als Vorstandsvorsitzender für den Verein zu engagieren. Seit 2024 sind wir mit einer eigenen Gruppe auch für trauernde Familien da – mein Herzensprojekt. Ich verspreche: Solange Kinder an dieser schrecklichen Krankheit sterben müssen, werden wir nicht aufhören, Spenden für die Forschung zu sammeln, damit in der Zukunft irgendwann keine Familien mehr trauern müssen.
Vorsitzender
Andreas Hölzle

Ich engagiere mich beim Elternverein, weil ich nach einer Erkrankung in meiner Familie das Bedürfnis habe, etwas zurückzugeben. Es ist mir wichtig, anderen Familien in schwierigen Zeiten beizustehen und ihnen Hoffnung und Unterstützung zu bieten, so, wie man uns damals geholfen hat. Die Arbeit im Verein gibt mir die Möglichkeit, etwas Positives zu bewirken und gemeinsam für eine bessere Zukunft der betroffenen Kinder und Familien zu kämpfen.
Stellvertretende Vorsitzende
Mirja Niederhäuser

Als Kinderkrankenschwester arbeitete ich 26 Jahre im Team der Station Peiper. Davon bin ich 20 Jahre als Ambulanzschwester zu den betroffenen Kindern und Jugendlichen nach Hause gefahren, um sie dort zu pflegen und ihre Familien in allen Bereichen zu unterstützen. Da es zu dieser Zeit noch kein Kinderpalliativ-Team gab, gehörte die Versorgung bis zum Tod eines Kindes und Jugendlichen zu meiner Tätigkeit. Ohne die Hilfe des Elternverein wäre dies nicht möglich gewesen. Für mich war immer klar, dass ich nach meinem Berufsleben im Vorstand des Elternverein tätig sein werde.
Schatzmeisterin
Hannelore Brückmann

Durch die Erkrankung meiner Enkeltochter bin ich auf den Elternverein aufmerksam geworden. Der Elternverein ist seit mehr als 40 Jahren engagiert an der Seite der betroffenen Kinder und ihrer Familien. Durch mein Engagement möchte ich dazu beitragen, dass auch in Zukunft Familien die Vorzüge des Elternvereins während der schwierigen Zeit in Anspruch nehmen können. Als Industriefachwirtin bin ich seit fast 39 Jahren bei der Firma OCULUS in Dutenhofen angestellt. Meine Freizeit verbringe ich neben dem Ehrenamt mit meinem Haus und Garten, sowie Fitnessgymnastik und Radfahren.
Schriftführerin
Ingrid Nolte

Unsere Tochter erkrankte im Alter von zwei Jahren an Leukämie. In der schwierigen Zeit der Behandlung haben wir sehr von der Arbeit des Elternvereins profitiert. Vor allem die Erzieherinnen und Erzieher auf Station oder auch die Ambulanzschwestern, die es ohne den Elternverein gar nicht geben würde, gehörten zu den wichtigsten Personen in dieser Zeit für uns. Es ist mir ein großes Bedürfnis, mit meinem Engagement einen kleinen Teil zurückgeben zu können und ein wenig dazu beizutragen, betroffenen Familien zu helfen.
Beisitzerin
Antje Metzner

Direkt nach meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester hatte ich erste Kontakte zu krebskranken Kindern. Ich war damals im Einsatz auf der Privatstation der Klinik und immer, wenn wir freie Betten hatten, haben wir die Kinder zu uns gelegt, da sie hier öfter von ihren Eltern besucht werden durften. Diese Zeit prägte mich, ich wechselte auf die Station Peiper, für die ich später auch im Ambulanzdienst unterwegs war. Seit 2014 bin ich im Ruhestand, doch ich bin sehr froh, dass ich durch meine Mitarbeit im Vorstand weiter für krebskranke Kinder aktiv sein kann.
Beisitzerin
Elsbeth Seim

Rechtsanwalt Maurice Privat, Jahrgang 1976, ist seit 2019 Mitglied des Vorstands der Stiftung. Seit 2019 ist er zudem Beirat des Vorstands des Elternvereins für leukämie- und krebskranke Kinder. Der Friedrichsdorfer Rechtsanwalt unterstützt Stiftung und Verein unter anderem mit seiner juristischen Expertise: „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft um einiges ärmer. Helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wird – dafür stehe ich.“
Beisitzer
Maurice Privat

Als unser kleiner Sohn an Krebs erkrankte, war der Elternverein an unserer Seite. Sei es die Ambulanzschwester, die uns zuhause bei der Versorgung half, seien es die beim Verein angestellten Erzieher auf der Station, die mit unserem Kind spielten, bastelten und einfach da waren: Diese psychosozialen Angebote sind wichtiger Baustein im Genesungsprozess und werden von keiner Krankenkasse bezahlt. Weil ich möchte, dass alle betroffenen Familien auch in Zukunft diese Unterstützung erhalten, engagiere ich mich als Beisitzerin mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit ehrenamtlich in unserem Verein.
Beisitzerin | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Iris Baar

Ich bin Mitglied im Vorstand, da mir persönlich die Arbeit des Vereins sehr wichtig ist. Der Grund dafür ist meine eigene Krebserkrankung im Kindesalter und der Aufenthalt auf Station Pieper. Nicht nur ich, sondern meine ganze Familie wurde damals durch den Verein unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar. Mittlerweile koordiniere ich unsere Survivor-Gruppe „Lebensfreunde“. Es ist schön, die Arbeit und Hilfe fortzuführen, die man selbst erfahren hat.
Beisitzerin | Koordinatorin Survivor-Gruppe
Johanna Kinzl

Seit dem Jahr 1985 arbeite ich als Kinderkrankenschwester auf Station Peiper, seit 1992 als Stationsleitung. Zahlreiche Weiterbildungen wie beispielsweise die Fortbildung zur Fachkinderkrankenschwester der Onkologie mit Palliative Care und der Grundkurs der Aromatherapie haben mich auf meinem beruflichen Werdegang begleitet. Jeder Tag auf Station Peiper ist ein Abenteuer – seien es gute wie auch nicht so gute Begebenheiten. Mir ist es ein großes Anliegen, so weit wie möglich allen zu helfen und zuzuhören.
Beisitzerin
Reinhilde Dörr-Drescher

Vertreterin der Ärzteschaft
Prof. Dr. Christine Mauz-Körholz
