Vorstellung des Elternverein-Projektes MUTPERLEN



08.06.2021 ist offizieller Welt-Hirn-Tumor-Tag. Anlässlich dieses Gedenk- und Aktionstages möchte der Elternverein hier nochmals das Projekt „MUTPERLEN“ vorstellen:


Im Kindes- und Jugendalter sind Krebserkrankungen sehr selten, sie machen nur 1% aller Erkrankungen in dieser Altersgruppe aus. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 2200 junge Patienten davon betroffen.


Die häufigsten Krebserkrankungen sind Leukämien mit etwa 32%, gefolgt von Tumoren des Zentralnervensystems (Hirntumoren) mit etwa 25%. Diese Patienten werden auch auf der Station Peiper, der onkologischen Station der Universitäts-Kinderklinik in Gießen, behandelt. Um den Kindern und Jugendlichen in der Zeit der stationären Behandlung Mut zuzusprechen, wurde das „Mutperlenprojekt“ ins Leben gerufen. Dieses ist ein ganz wunderbares Projekt, das Dank vom Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder e.V. finanziert wird.


Durch die Erzieherinnen und Erzieher erhalten die jungen Patienten einen Zettel, auf dem die einzelnen Mutperlen und ihre Bedeutung aufgelistet sind und auf dem laufend angekreuzt wird, welche Behandlungen am Tag stattgefunden haben, z.B.

Chemotherapie erhalten / Ultraschall-Untersuchung / Thrombozytengabe /……etc. So kommt pro Woche einiges an Perlen zusammen.


Am Ende der stationären Therapie, wenn der Port- oder Hickman-Katheder entfernt wird, erhält der Patient die Blumen-Perle. Während der ganzen Zeit ist manch eine Mutperlen-Kette auf bis zu 4 Meter, oder oft noch länger, angewachsen. So wird ersichtlich und greifbar, was die Kinder und Jugendlichen im Laufe ihrer Therapie-Phase geschafft und erlitten haben. Sie können STOLZ auf sich sein!!!


Ein ganz besonderer Dank gilt dem kleinen Patienten, der uns seine Mutperlenkette zur Verfügung gestellt hat. Sie ist 5 Meter lang und es kommen noch 2 Säckchen mit Mutperlen hinzu, die noch nicht aufgefädelt sind.


Der Elternverein wünscht allen jungen Patienten und Patientinnen alles, alles Gute für die Zukunft!


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