Seelentröster aus Wollresten

Gisela Morzeck und Ilona Ackermann stricken für die kleinen Patienten der Station Peiper

„Uprycling“ das Schaffen von neuem. Nützlichem aus Altmaterialien wird bei kreativen Leuten hochgeschätzt. Eine besonders liebenswerte Variante hat die Schneidermeisterin Gisela Morzeck aus Nidda erdacht, die früher ein Handarbeitsgeschäft betrieb. Sie hatte noch Schubladen voller Wollreste, nicht genug für Pullis oder Socken aber viel zu schade zum Wegwerfen.

Morzecks Upcycling. Sie strickt daraus Püppchen oder kleine Kuscheltiere und gibt sie über unseren Elternverein an die Station Peiper weiter. Die kleinen kuscheligen „Seelentröster“ gehen sowohl an einzelne Kinder als auch an das Fachpersonal, das sie gezielt in den Therapien für die Patienten einsetzt.

Wir staunten nicht schlecht, als wir beim Abholen in Nidda folgende Kuscheltiere übergeben kamen: 72 Puppen, Katzen, Hasen und Hähne hatte Gisela Morzeck sei dem Spätherbst 2021 gestrickt, jede einzelne Figur kreativ ausgestaltet. Seit einiger Zeit wird sie dabei von Ilona Ackermann unterstützt: „Ich muss auch am Feierabend immer was zum Stricken haben“, meint diese, ebenfalls eine Frau mit viel Freude an Handarbeiten.

Gisela Morzeck und Ilona Ackermann stricken beide im eigenen Umfeld, genießen das als entspannte Feierabendbeschäftigung, treffen sich aber manchmal zum Austausch von Tipps zum Ausgestalten und Sammeln der „Seelentröster“.

Wir sind begeistert und freuen uns über die „Seelenströster“.

Die Kinder und Jugendlichen der Station Peiper sagen herzlichen Dank

Bild: Veröffentlicht im Kreisanzeiger für Wetterau und Vogelsberg September 2022


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