Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder, Gießen e.V.

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Das Onkogenetische Labor der Universitäts-Kinderklinik Gießen...
... wird schon seit der Gründung durch den Elternverein (damals „Deutsche Leukämie-Forschungshilfe, Ortverband Gießen“) unterstützt. Zu Beginn übernahm der Elternverein die komplette technische Ausstattung, und auch danach wurde und wird das Onkogenetische Labor durch den Elternverein und die Gießener Elternstiftung großzügig mit Personal- und Sachmitteln unterstützt.

Das Labor wurde im Januar 1984 zur Erforschung chromosomaler Veränderungen in Leukämiezellen ins Leben gerufen, und seit dem von Prof. Jochen Harbott geleitet. Inzwischen hat sich dieses Labor zu einem Referenzlabor für viele deutsche pädiatrische Therapiestudien (ALL-BFM, CoALL, ALL-REZ-BFM, AML-BFM) entwickelt.

Jährlich werden aus fast allen deutschen pädiatrisch-onkologischen Zentren mehr als 1.000 Knochenmark- und Blutproben von Kindern mit Leukämien zur genetischen Untersuchung eingesandt, wobei neben der klassischen Zytogenetik (mikroskopische Analyse der Chromosomen) heute die molekulargenetischen Untersuchungen einen immer breiteren Raum einnehmen.

Genetische Veränderungen in Leukämiezellen sind oft ganz spezifisch für bestimmte Unterformen der Leukämie und haben auch prognostische Bedeutung. Daher spielen sie bei der Klassifizierung der Erkrankung eine ebenso wichtige Rolle wie bei der Therapieeinteilung.

Entscheidend für das Engagement der Elternstiftung war und ist die therapienahe Ausrichtung und die damit verbundene enge Verzahnung von Forschung und Behandlung.
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